Gastfreundschaft seit 1770

Über uns

Herzlich willkommen im Hotel Kühl, Ihrem Rückzugsort in Neumünster! Bei uns steht Ihr Wohlergehen an erster Stelle. Wir laden Sie ein, in eine Welt von Komfort und Herzlichkeit einzutauchen, wo Sie jeden Tag aufs Neue verwöhnt werden.

Gegründet
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Über uns

Bester Service seit 1770

Bester Service
seit 1770

Hotel Kühl in Neumünster ist seit acht Generationen ein Familienbetrieb. Heute führen Sandra und Kathrin Kühl das Traditionshaus. Gemeinsam verbinden sie Tradition und Moderne, um ihre Version vom Hotel Kühl in die Zukunft zu tragen. Ihr ganzes Augenmerk liegt dabei auf dem Wohl der Gäste, die täglich aufs Neue mit Komfort und Herzlichkeit verwöhnt werden.

Unser Team

Ein starkes Team ist mehr als die Summe seiner Teile. Das ist eine Wahrheit, die durch die Jahrhunderte hindurch Konstante geblieben ist. Jedes Mitglied unseres Team trägt mit seinem Fachwissen, seiner Herzlichkeit und seiner Gastfreundschaft dazu bei, dass unsere Gäste sich wohl fühlen. Wir sind stolz darauf so ein tolles Team zu haben.

Kathrin & Sandra Kühl

255 Jahren auf der vormals adeligen Hufe in Gadeland

Familien- und Hofgeschichte
von 1770 – 2025

Drei Gerichtsbarkeiten in Gadeland
Gadeland bestand um die Mitte des 18. Jahrhunderts neben einigen kleineren Katenstellen aus neun Hufenstellen. Von diesen gehörten zwei dem Amt Bordeshoim und je drei dem Amt Neumünster und den Kloster Preetz. Die neunte (und später Kühl'sche) Hufe war adeliges Elgentum. Es bestanden daher in Gadeland auch drei Gerichtsbarkeiten: Die königliche, ausgeübt durch das Amt Neumünster, die klösterliche, durch das Kloster zu Preetz wahrgenommen, und die Gerichtsbarkeit der adeligen Hufe. Sie genoss besondere Vorrechte, u.a, das Recht der freien Jagd auf der ganzen Feldmark, die Pächter durften einen Krug unterhalten und hatten die Brau- und Branntweinrechte. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts kam eine gewisse Bewegung in die überkommenden Grundbesitzverhältnisse des Landes, in deren Verlauf die Gadelander adelige Hufe 1764 zum Verkauf angeboten und im Auftrage des Königs durch das Amt Neumünster ersteigert wurde. Fast alle mit verbundenen Freiheiten wurden aufgehoben. Die Befreiung von gewissen Fuhrdiensten sowie das Schankrecht verblieben.
MARX KÜHL (1744 -1797)
Pächter von 1770 bis 1797

Marx kühl übernahm den von 1770 den verwahrlosten Hof als Zeitpächter. In der 27-jährigen Pachtzeit war er so erfolgreich gewesen, dass er im Frühjahr 1797 den Hof für seinen Sohn Hinrich für 830 Reichsthaler käuflich erwarb. Verkäufe dieser Art geschahen in dieser Zeit häufig, und zwar im Zuge der seit 1786 an gelaufenen großen Agrarreforin der königlichen Regierung. Alle die für dio königliche Verwaltung unrentabel gewordenen Pachtländereien: gelangten auf diese Weiso allmählich in bäuerlichen Privatbesitz.

Ein Viertel der adeligen Hufe war vor dem Verkauf an Marx Kühl abgetrennt worden.
HINRICH KÜHL (1764 - 1817)
Hofbesitzer von 1797 bis 1817

Die zwanziger Jahre seiner Hofbesitzerschaft bedeuteten für das dänische Königreich und die Herzogtümer Schleswig und Holstein eine Zeit fortgesetzter politischer und kriegerischer Verwicklungen. Auf das russisch-skandina-vische Neutralitätsbündnis folgten die englischen Angriffe auf den dänischen Handel zur See und auf die Stadt Kopenhagen, darauf das von Napoleon geforderte Bündnig mit krankreich, der Zusammenbruch Preußens, die Auflüsung des Deutschen Reiches und schließlich die Befrelungskriege, deren Klimpfe sich in der Schlußphase auch durch ganz Schleswig-Holstein hinzogen. Trotz all dieser Unruhen konnte Hinrich Kühl seinem Hoferben eine wohlbestellte Wirtschaft hinterlassen.
PAUL KÜHL (1786 - 1879)
Hofbesitzer von 1848 bis 1879

In die Zeit der Hofbesitzerschaft Hans Hinrich Kühls fielen die wechselvollen und entscheidenden Ereignisse der schleswig-holstein zum Anschluß an das Deutsche Reich führten. Im Dezember 1853 erwarb Hans Hinrich Kühl noch weitere 5 3/4 Tonnen Land für den Hof (4 1/2 1m Stubbenhorst und 1 1/4 im Babenborn) und im Juni 1861 wurde dem Hof ein weiteres kleines Landstück von 37 Quadratruten aus dem Gemeindeland zugeschlagen. Laut Schankkonzession vom 12. November 1879 war Hans Hinrioh Kuhl zu diesem Zeitpunkt bereits Altenteiler. Er verstarb 64-jührig am 29. Januer 1883, nur knapp vier Jahre nach seinem hochbetagten Vater.
PAUL HINRICH KÜHL (1848 - 1931)
Hofbesitzer 1879 bis 1914

Immer noch befanden sich z.Zt. der Hofübernahme durch Paul Hinrich Wohnung, Gaststube und landwirtschaftliche Räume in dem 1688 erbauten alten Gebäude, das längst nicht mehr den vielseitigen Anforderungen einer neuzeitlichen Lanwirtschaft und Wohnkultur entsprach. So entstand dann, genau 200 Jahre nach der Erbauung des alten Hauses, 1887/88 das neue Wohn- und Gasthaus unmittelbar an der Segeberger Straße. Es wurde im November 1888 fertiggestellt.

Im Jahre 1900 entstanden Saal und Durchfahrt an der Ostseite des neuen Hauses und 1914 wurden die im Südteil liegenden Stallungen wesentlich vergrößert.
HANS HINRICH KÜHL (1879 - 1942)
Hofbesitzer 1914 bis 1942

Der Gasthof immer noch der einzige des Ortes, erfreute sich durch die günstige Lage und durch den Anbau eines geräumigen Saales, eines ständig wachsenden Zuspruchs. Die Familie war Hofherr, Landwirt und Gastwirt zugleich.
HANS HEINRICH OTTO KÜHL (1912-UNNBEKANT)
Hofbesitzer 1942 – 1979

Der nach der Währungsreform einsetzende wirtschaftliche und technische Aufschwung wirkte sich in den folgenden Jahren auch auf den Kühl' scher Hof und den Gaststättenbetrieb entscheidend aus, einmal durch die stürmische Motorisierung des Reiseverkehrs und seine Rückkehr zur Landstraße, zum anderen durch die zwingend notwendig werdenden und sehr kostspieligen Modernisierungsmaßnahmen in der Landwirtschaft. Beide Aufgaben war nicht mehr gerecht zu werden. Infolgedessen entschied sich Heinrich 1955 für die völlige Aufgabe der Landwirtschaft und einen weitgehenden Ausbau des Hotel- und Gaststättenbetriebes. 1956 kam es zur Versteigerung des gesamten lebenden und toten landwirtschaftlichen Inventars und zur Verpachtung bzw. zum teilweisen Verkauf der Ländereien. Das 1688 erbaute Stammhaus der alten adeligen Pachthufe wurde abgebrochen, und in den Jahren 1957 - 1960 wurde das 1888 erbaut Wohn- und Gasthaus nach Abbruch der rückwärtigen Stallungen durch Anbauten erheblich erweitert. 1969 erbaute er gemeinsam mit seinem Sohn Hans Walter Kühl ein Gästehaus.
HANS WALTER KÜHL (GEB. 1942)
Hotelbesitzer 1969 – 2018

Hans Walter hatte das richtige Gespür und führte das Hotel erfolgreich ins neue Jahrhundert. Es wurde modernisiert und renoviert. Es wurde ein Kegelbahn errichtet, im Haupthaus zum Beispiel wurden Zimmer zusammengelegt und jedes Zimmer bekam ein eigenes Badezimmer, der Ballsaal wurde vertäfelt und noch vieles mehr. Diese Investitionen zahlten sich aus. Das Hotel Kühl hat sich nicht nur in Neumünster einen guten Namen gemacht.
SANDRA KÜHL (GEB. 1971) & KATHRIN KÜHL (GEB. 1975)
Ein Familienunternehmen durch und durch, seit 2012 sind die Töchter Kathrin und Sandra Kühl in das Traditionshotel eingestiegen und haben Ihren Vater tatkräftig unterstützt. Sie haben alle Räumlichkeiten mit Ihrer persönlichen Note renoviert. Dabei wurde stets darauf geachtet, dass die Tradition nicht verloren geht. Hans Walter Kühl hat sich 2018 komplett aus dem Unternehmen zurückgezogen. Nun führen die beiden Schwestern das Traditionshotel ins neue Zeitalter, es wird digitalisiert. Jedoch dabei sind sich die beiden einige, Service und die Gastlichkeit bleiben stets erhalten.
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